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„Sprachen lehren in Wort und Bild für den Schulunterricht“

Sie sind Lehrer/in und vermitteln in Ihrem Berufsalltag Kindern und Jugendlichen den Gebrauch einer Sprache (Deutsch, Englisch, Französisch usw.)? !
Gerade im Bereich der (kulturellen) Vermittlung von Sprache ist es wichtig, die Bedeutungen, die hinter den Wörtern und der Grammatik stehen, verständlich zu machen. In diesem Seminar erfahren Sie visuelle Methoden anhand von Bild- und Symbolsprache sowie Körpersprache (Mimik, Gestik, Gebärde) und wie Sie mit diesen Ihren Unterricht griffig und nachhaltig gestalten können. Sie lernen sich in visuelle Dimensionen einzufühlen und den passenden Ausdruck zu Ihrem Unterrichtskonzept zu finden. Indem Sie visuelle Methoden begleitend einsetzen steigern Sie die Aufmerksamkeit und aktivieren das kognitive Aufnahmevermögen. Theorie erhält so ein „Gesicht“. Vor allem im Unterricht mit fremdsprachigen Schüler/innen oder Schüler/innen mit Sprachschwierigkeiten kommt diese Unterrichtsmethode sehr gut an und die Sprache wird schneller und leichter erlernt. Visuelle Methoden werden in den skandinavischen Ländern und Großbritannien bereits erfolgreich im Schulunterricht und der Erwachsenenbildung angewandt. Erwiesen ist, dass wir uns ca. 20% von dem, was wir hören merken und verarbeiten können aber ca. 50% von dem, was wir hören UND sehen aufnehmen.

Follow Up Dieses Seminar findet mit einem Follow Up statt. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit die Methoden nach der Anwendung im Unterricht im Follow Up- Seminar zu reflektieren und zu verbessern.

Die hier angeführten Beispiele sind für den Sprachunterricht in jeder Sprache anwendbar. Zwecks Veranschaulichung wurden hier jeweils ein Beispiel für den Deutsch-, Englisch- und Französischunterricht ausgewählt.

Beispiel Deutschunterricht:
Wörter in ihrer Bedeutung verstehen
Sie lehren gerade Verben, die die Schüler/innen mit passenden Begriffen in einem Satz verbinden sollen.

Z.B.: „liegen“, „sitzen“, „stehen“. Und die Wörter: „Schokoladekuchen“, „Hans“, „Wiese“, „Tisch“, „Hund“, „Bank“. Um begreiflich zu machen, was mit „stehen“, „liegen“ und „sitzen“ für eine Form der Bewegung gemeint ist, ist es hilfreich die einzelnen Verben mit einfachen Symbolen zu unterstützen:

Symbole verbinden

So machen Sie deutlich, dass der Schokoladekuchen sicher nicht „sitzen“ kann und die Möglichkeit ob Hans und/oder der Hund „sitzt“, „liegt“ oder „steht“ offen ist.

-> Symbolik unterstützt den Bedeutungsgehalt von Wörtern und macht Zusammenhänge von Wörtern leicht nachvollziehbar!

Beispiel Englischunterricht
Nachempfinden von Eigenschaftswörtern
Neue Eigenschaftswörter werden gelernt wie z.B.:
„distrustful“, „pleasant“, „expectant“, „disappointed“.

Erklären Sie die Vokabeln mit begleitender Mimik und Gestik und ermuntern Sie Ihre Schüler/innen ebenfalls die von ihnen selbst gewählte Mimik und Gestik einzusetzen, wenn sie die Begriffe aussprechen.

Mimik und Gestik

-> Der Einsatz von Körpersprache steigert die Verständlichkeit des Gesagten und macht Kommunikation lebendig und gegenseitige Verständigung wird verbessert!

Beispiel Französischunterricht Wortschatzarbeit – Motto: „Alle Antworten sind richtig“ Zeichnen Sie mit einfachen Linien und Formen (auch farbig) ein abstraktes Bild an die Tafel oder bitten Sie eine/n Schüler/in eines zu zeichnen. Dann ermuntern Sie die Schüler/innen eine Geschichte anhand der Zeichnung zu erzählen.

abstrakt

z.B.: „Il y a deux personnes dans un parc. C´est un couple ou deux femmes. Des vacances dans le Sud, parce qu’il fait froid….“

-> Mit dem Einsatz von Bildern fördern Sie die Phantasie und Kreativität der Schüler/innen und setzen das Gelernte in einen konkreten Zusammenhang!

Dauer:
1 ½ Tage für das Seminar: 1. Tag 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr, 2. Tag 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
1 Tag für das Follow Up: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Nächste Termine:
Für Schulen auf Anfrage

Kosten pro TeilnehmerIn:
 230.- Euro (3% Ermäßigung bei Überweisung bis 28 Tage vor Beginn = 223,10.- Euro)

Kontakt:
Email: info@maat-artio.at